10 Tricks mit denen dein Zuhause immer ordentlich ist

Ein immer aufgeräumtes Zuhause … und zwar trotz Kindern! „Ja klar, träum weiter“, denkst du jetzt vielleicht, oder? Aber ich sag‘ dir, das ist mit ein paar kleinen täglichen Handgriffen gar nicht mal so unrealistisch! Ich mache das so richtig auch erst seit ein paar Wochen, aber es entspannt mich, weil ich nicht jeden verdammten Tag wieder einen Aufräum-Marathon vor mir habe, sobald die Kids im Bett sind! Das ist auch genau das, was ich meine, wenn ich sage, dass äußere Ordnung etwas mit deiner inneren Ruhe zu tun hat! Es ist ganz komisch, aber ein aufgeräumtes Umfeld lässt dich klarer denken und innerlich entspannter werden. Auch deshalb ist eine gute Idee, deinen Schreibtisch im Büro nicht allzu schlimm zuzumüllen 😉
Es ging bei uns sogar so weit, dass Freunde, die am Wochenende zu Besuch waren, gefragt haben „sagt mal, wieso is'n das bei euch so aufgeräumt? Ihr habt doch auch Kinder!“

Insofern … versuche dich mal nach und nach an diesen 10 Tipps und den Unterschied wirst du nicht nur bald sehen, sondern auch spüren, halleluja!

1. Bett machen

Ordnung Zuhause_Bett machen_wellmum

Zum Einen ist ein schöneres Gefühl, abends in ein gemachtes Bett zu schlüpfen und zweitens sieht das Schlafzimmer so gleich viel ordentlicher aus! Zudem hast du gleich mal deinen Schweinehund überwunden und etwas Produktives getan. Reicht's noch nicht, um dich zu überzeugen? Die Huffington Post hat gleich 10 Gründe dafür parat!

2. Spülmaschine am Abend anstellen und am Morgen schnell ausräumen

So ist die Arbeitsfläche gleich mal ordentlich und es macht es dir einfacher beim Abendessen … irgendwann wird's zur Routine, bei der die Kids übrigens wunderbar helfen können!

3. Regelmäßig Wäsche waschen

Ordnung Zuhause_Wäscheboxen_wellmum

Ich weiß nicht, wie's bei dir ist, aber gefühlt könnte ich bei uns täglich Wäsche waschen! Nun wollen wir nicht gleich übertreiben, aber festgelegte Tage, an denen gewaschen wird, helfen enorm! Weitere schlaue Helferlein:

  • eine Waschmaschine, die man programmieren kann, so dass die fertige Wäsche zum Feierabend auf dich wartet
  • ein Trockner, der einem gleich mal das Aufhängen der Wäsche spart (nehme ich größtenteils für die Schul-/Kitasachen der Kids sowie Unterwäsche & Socken, weil die Farben etc. doch etwas drunter leiden)
  • Boxen, in denen die Wäsche direkt nach Farben reinsortiert wird, so dass du einfach den Inhalt einer solchen Box in die Maschine kippst & fertig

4. Alles hat seinen Platz!

Wenn du erst einmal eine gewisse Grundordnung drin hast (mein Tipp dazu: Marie Kondo!), fällt es so viel leichter, die auch zu halten! Früher war es bei uns oft so, dass immer irgendwo was rumlag: Schuhe im Flur, Klamotten auf dem Fußboden im Bad, Klebstoff auf dem Küchentisch etc.
Inzwischen haben wir und vor allem ich mir angewöhnt immer alles dorthin quasi „nach Hause“ zu bringen, wo es eigentlich „wohnt“! Also die Wäsche in den Wäschekorb, Schuhe in den Schuhschrank, Klebstoff in die Bastelkiste etc. Es braucht immer nur ein paar Sekunden mehr, spart dir aber am Ende unendlich viel Zeit ein – und es macht die ewige Sucherei einfacher, weil (zumindest meistens) alles an seinem Platz liegt!

Noch mehr Tipps für einen entspannteren Morgen bekommst du übrigens in meinem Mini-Guide:

entspannter Morgen_wellmum

5. Streifzug durch's Haus am Abend

Der Tag hat grad erst angefangen, du kommst in die Küche und möchtest am liebsten gleich rückwärts wieder rausgehen – da steht noch das dreckige Geschirr vom Vorabend und das Spielzeug der Kinder fliegt auch noch rum.
Tu‘ dir selbst mal den Gefallen und nimm‘ dir am Vorabend ein paar Minuten Zeit und räume das Geschirr in die Spülmaschine, stell sie an (s. Punkt 2), wische die Arbeitsflächen & die Kochplatten ab, räume alles weg, das dort nicht „Zuhause ist“ (siehe 4) und decke idealerweise gleich schon mal den Frühstückstisch!

Auf dem Weg in's Bett lege noch eben die Decke auf der Couch zusammen, stelle die Schuhe in's Regal und die Rucksäcke der Kids im Flur parat! Der nächste Morgen beginnt dann gleich ganz anders!

6. Regelmäßig Müll rausbringen

Warum ist das Thema überhaupt eins? Muss es nämlich nicht sein, wenn es in Fleisch und Blut übergeht, dass der Müll morgens auf dem Weg zur Arbeit mit rausgenommen wird!

7. Die Küche zwischendrin aufräumen

Ordnung Zuhause_saubere Küche_wellmum

… nämlich während des Kochens! Klar ist es nett, sich mal kurz hinzusetzen, während die Pasta kocht, aber es ist viel schöner, sich nach dem Essen einfach entspannen zu können, weil die Küche schon aufgeräumt ist!

8. Ab in's Körbchen

 

Ordnung Zuhause_Boxen_wellmum

Ich liebe. liebe. liebe Körbe aller Art! Angefangen hat alles im Kinderzimmer, um Spielzeug einfacher aufzuräumen (eine Box für Legos, die andere für Bastelsachen etc.), inzwischen gibt es sie bei uns überall im Haus! Für Zeitschriften, Mützen der Kinder in der Garderobe oder im Bad, so dass ich meine Fläschchen und Döschen nicht einzeln in die Hand nehmen muss beim Saubermachen! Das sieht nicht nur aufgeräumter aus, sondern spart unendlich viel Zeit!

9. Gleich wegräumen

Post geholt, Paket angekommen, Tüten vom Einkaufen – und alles steht oder liegt erst mal rum und müllt alles zu. Nix da – Werbeprospekte kommen gleich in den Müll, Umschläge werden geöffnet, der Inhalt des Pakets verstaut und der Rest kleingefaltet für den Papiermüll und die Einkäufe werden direkt einsortiert. Ist vielleicht nervig, gibt dir aber später mehr Seelenfrieden 🙂
Bonustipp: 1x pro Woche heftest du wichtige Rechnungen und Kontoauszüge direkt in die entsprechenden Ordner … whoohoo!

10. Vorausplanen

Es gibt tatsächlich die sogenannte „decision-fatigue“ … das heißt, dass man irgendwann müde ist, Entscheidungen zu treffen. Warum also schon am Morgen damit anfangen? Lege am Abend schon raus, was du anziehen möchtest (gilt auch für die Kids!) und es ist schon mal eine Entscheidung weniger, die getroffen werden muss!

Was machst du davon schon regelmäßig? Oder machst du etwas anders? Ich freue mich auf deine Kommentare!

Geteilte Freude ist doppelte Freude:

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