12 Tipps für gestresste Mütter, die mehr Zeit bringen

Der Tag könnte gefühlt 48 Stunden haben und wäre immer noch zu kurz für alles, was auf deiner Liste steht, oder? Dann kommen diese Tipps genau richtig, denn jeder einzelne spart dir echte Zeit ein, die du für etwas Tolles nutzen kannst. Wie wäre es denn mal mit Zeit für dich? Ganz ohne schlechtes Gewissen bitte!

1. Muss das wirklich sein?

Ballett, Tennis und Klavierunterricht nach der Schule, Babyschwimmen und internationale Krabbelgruppe nach der Kita … muss das alles wirklich sein? Klar wollen wir alle nur das Beste für unsere Kids, aber manchmal ist das Beste einfach Zeit Zuhause zu haben und spielen zu können.

2. Langeweile zulassen

Du musst dein Kind nicht den ganzen Nachmittag bespaßen. Klar beschleicht einen das schlechte Gewissen, weil der Tag in der Kita so lang war (grad nach den immer wieder pieksenden Kommentaren anderer Mütter à là „na, so ein Tag bis 16 Uhr in der Kita ist ja schon ganz schön viel!“). Und klar möchte man dann Zeit zusammen verbringen. Aber es ist inzwischen auch bekannt, dass Langeweile die Kreativität von Kindern fördern kann. Insofern lasse es doch beim nächsten Mal drauf ankommen, wenn du das Abendessen vorbereiten oder noch schnell das Schlafzimmer putzen musst und mach deinem Knopf in der Zeit nicht den Fernseher an. Bei uns wurden aus so manchen „Mama, mir ist aber sooooo langweilig“-Momenten richtig coole, herrliche Spielideen.

3. Qualität statt Quantität

Es kommt nicht darauf an, wieviel Zeit du genau mit deinem Kind verbringst, sondern, was ihr mit dieser Zeit macht. Ich weiß, dass diese Meinung nicht jeder teilt, aber für uns passt das so. Eine Freundin von mir wollte unbedingt die ersten drei Jahre mit ihrer Tochter verbringen, bevor sie in die Kita kommt. Aber sie hat selbst gesagt, dass sie richtig intensiv selten etwas zusammen gemacht haben. Die anderen Kids mussten zur Schule gebracht werden, das Haus geputzt werden etc. Insofern ist es mir persönlich wichtiger, dass wir schöne Momente gemeinsam haben, weil ich weiß, dass sie in der Kita und Schule eine tolle Zeit haben. Und diese gemeinsame Zeit wird dann ohne Ablenkung durch Putzen, Telefon & Co. verbracht!

4. Abkürzungen

Ich frage mich immer wieder, was ich miteinander verbinden kann. Nicht nur im Haus, wenn ich runter zur Waschmaschine muss, sondern auch bei Erledigungen. Reinigung, Blumenladen und Supermarkt verbinde ich und besuche ich am gleichen Tag anstatt mehrmals loszufahren.

5. Routinen

Jeden Freitag ist Pizza-Abend, Mittwochs gibt es Suppe. Solche Routinen helfen bei der Essensplanung. Apropos:

6. Essensplanung

Jeden Sonntag bzw. spätestens Montag Morgen plane ich das Essen für die kommende Woche und schreibe entsprechend meine Einkaufslisten. So gehe ich ein bis maximal zwei Mal pro Woche einkaufen (idealerweise ohne die Kids!) und spare nicht nur Zeit, sondern auch Geld!

7. Gut vorbereitet

Seid ihr oft im Auto unterwegs? Wie wäre es mit einem Notfallbeutel, der z.B. Wechselklamotten, Mülltüte, Handtuch, Snacks & Wasserflaschen sowie Auto-Spiele enthält? So seid ihr bestens gerüstet für den Fall der Fälle!

8. Organisation ist die halbe Miete

Was du alles tun kannst, um z.B. dein Zuhause besser zu organisieren und dadurch richtig viel Zeit zu sparen erfährst du im Blogpost zum Thema Ordnung. Putzen ist eher der größte Zeitfresser? Dann wirst du diesen Post mit dem ultimativen Geheimnis für ein sauberes Zuhause lieben.

9. Zeit für dich durch Multitasking

Ich bin kein Fan von Multitasking, weil man alles irgendwie nur halb macht. BIS AUF alles, was ich in der sogenannten NET-Time mache, das ist „no extra time“. Zum Beispiel ein Hörbuch oder Podcast während des Autofahrens genießen, weil ich sonst nicht zum Lesen komme oder meine Putzmusi aufdrehen (Kopfhörer sind da meine besten Freunde!), wenn ich den Staubi schwinge und dabei richtig wild tanzen. Wurscht, ob dich die Nachbarn gegenüber sehen können … das ist quasi deine Samstag Abend-Party am Donnerstag Nachmittag 😉

10. Fang‘ mit dem Schlimmsten an

Sei es die Präsentation im Büro oder das Aufräumen vom Vorratsschrank Zuhause. Es gibt immer etwas, was man möglichst weit weg schiebt. Aber mit dem Ergebnis, dass man ein schlechtes Gewissen hat, weil man es wieder verschoben hat oder es einen richtig in Richtung Feierabend stresst. Insofern Augen zu und durch: fang‘ mit dem dicksten Brummer auf deiner Liste an. Danach ist alles easy-peasy!

11. Top 3 des Tages

Nimm‘ dir nicht zu viel vor. Auch auf meinen To-Do-Listen standen oft völlig unrealistisch viele Aufgaben für den Tag. Kein Wunder, dass man frustiert ist, weil wieder nicht alles erledigt wurde. Überlege dir am Ende des Tages, welche drei Aufgaben für den nächsten Tag am Wichtigsten sind und beginne den Tag damit, genau diese drei abzuarbeiten. Idealerweise ohne Ablenkung durch Telefon, E-Mail & Co. Geht natürlich in der Form nicht immer, aber alleine die Top 3-Herangehensweise lässt dich mehr schaffen, weil die dicksten Fische schon gebraten sind und mehr Zeit für die kleinen bleibt!

12. Mehr Schlaf

Klingt zwar kontraproduktiv, weil du in der Zeit ja vermeintlich nichts tust, aber ausreichend Schlaf ist unglaublich wichtig für die Konzentrationsfähigkeit. Und damit schaffst du dann einfach mehr, als wenn du schon am Mittag groggy bist!

Und damit der Tag schon mal richtig gut anfängt, habe ich einen Mini-Guide für deinen neuen Lieblingsmorgen entwickelt. Hier geht's lang:

entspannter Morgen_wellmum

Und noch ein kleiner Bonus am Schluss:

Handabdrücke an den Fenstern, gekaufte Muffins für die Veranstaltung in der Kita statt bis Mitternacht in der Küche zu stehen und selber zu backen oder den Spielenachmittag mit den Freunden der Kids absagen, weil du einfach völlig fertig bist … das ist alles ok, du musst nicht perfekt sein. Wichtig ist, dass es dir gut geht, nur dann kannst du auch eine gute Mama sein!

Das war jetzt fast ein guter Trinkspruch, oder? In diesem Sinne: prost, wenn du grad eine Tasse Kaffee oder ein Weinchen in der Hand haben solltest 🙂

Was hast du noch so für Tricks auf Lager, die dir Zeit einsparen? Ich bin gespannt, von dir zu hören, hinterlasse mir gerne einen Kommentar!

Geteilte Freude ist doppelte Freude:

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