Das ultimative Geheimnis für ein sauberes Zuhause

… ist tatsächlich ein Putzplan!! Nicht grad sehr aufregend, was? Muss es aber auch nicht, weil es einfach funktioniert. Wir sind letztes Jahr zurück nach Berlin gezogen und in Italien hatte ich das große Glück, eine zauberhafte Putzfee zu haben, die mir so vieles leichter gemacht hat. Weil das hier aber noch nicht geklappt hat und weil wir faierweise in einem ziemlich großem Haus wohnen, musste ich mir was einfallen lassen. Und so bin ich zum Thema Putzplan gekommen! Wie das für mich aussieht, möchte ich heute mit dir teilen:

1. Grundordnung

Die muss immer da sein, das spart wöchentlich bei mir mindestens 4 Stunden an Zeit. Im Blogpost zum Thema ordentliches Zuhause bekommst du noch mehr Tipps, wie das konkret mit 10 Schritten funktioniert.

2. Alles hat sein Plätzchen

Wenn du immer alles wieder dorthin zurück räumst, wo es hingehört, sparst du dir nicht nur Zeit beim Aufräumen, sondern auch beim Suchen. Ich weiß nicht, wie oft wir schon auf der Suche nach dem rechten Turnschuh, dem Lieblingsplüschi oder der Zahnbürste waren.
Das funktioniert super … manchmal vielleicht etwas eingeschränkt, wenn dein Kind so kreativ ist, wie meine Kleine. Sie versteckt nämlich leidenschaftlich gerne ihre und meine Sachen. Und so passiert es dann, dass ich im März endlich die Funkfernbedienung der Weihnachts-Lichterkette im Schlüsselschrank finde, oh Mann!

3. Tägliche Aufgaben

Das sind bei mir:

  • Wohnzimmer aufräumen, Kissen aufschütteln, Decken zusammenlegen & Krümel mit einem Handstaubsauger wegsaugen
  • Esstisch abwischen und Krümel mit dem Handstaubi wegsaugen
  • Schlafzimmer kurz durchlüften, Wäsche einsammeln, Betten machen, grob aufräumen und Müll wegtun (Tipp: so viele Mülleimer aufstellen wie möglich, um Rennereien kurz zu halten)
  • Waschbecken, Spiegel, Dusche bzw. Badewanne trocken wischen, um Kalk- und Schmutzflecken zu vermeiden
  • Toiletten kurz checken & ggf. saubermachen – jede Mama versteht das …
  • Küche am Abend aufräumen

Wie wäre es außerdem mit einem entspannten Morgen statt Stress und Geschrei? Schnapp‘ dir gleich mal meinen Mini-Guide:

entspannter Morgen_wellmum

4. Jeden Tag ein anderes Zimmer

Zusätzlich zur Tagesroutine nehme ich mir dann jeden Tag immer noch ein bestimmtes Zimmer vor und dort wird dann etwas intensiver saubergemacht. Also staubsaugen, staubwischen, Blumen gießen etc. Meist reichen hier 15 Minuten völlig aus!

Durch diese Kleinigkeiten mache ich zwar jeden Tag etwas, aber spare mir den Putzmarathon am Freitag oder schlimmer, am Wochenende, wenn eigentlich Zeit für die Familie dran wäre.

Noch ein paar abschließende Tipps, die dir Zeit sparen:

  • benutze qualitativ gute Geräte (Bügeleisen, Staubsauger etc.)
  • nicht alles muss unbedingt gebügelt werden
    (Wobei ich den Tipp, dass man die Ärmel von Business-Hemden nicht bügeln muss, wenn der Mann meist ein Sakko drüber trägt, absolut nicht unterschreiben kann! Was passiert denn, wenn meinem Kerl warm ist? „Tja, Pech gehabt, Schätzelein, ich musste Zeit sparen beim Bügeln!“ …)
  • plane die Mahlzeiten vorher und kaufe nur 1-2x pro Woche ein

Was machst du denn alles so Nettes, um Zeit beim Putzen und Aufräumen zu sparen? Ich freue mich auf deine Kommentare!

Geteilte Freude ist doppelte Freude:

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