Einkaufen ohne Drama: mit diesen 8 Tipps wird’s einfacher im Supermarkt

Eins vorab: wenn ich es irgendwie vermeiden kann, gehe ich nicht mit meinen Mädels einkaufen! Irgendwas läuft irgendwie immer aus dem Ruder: alles hat super ohne Gemecker geklappt, bis wir an dem neuen Aufsteller mit den ganzen Disney-Ausmalbüchern angelangt sind. Oder wir sind fast fertig und auf einmal besteht meine Kleine darauf, dass sie pullern muss. JETZT, Mama! Und natürlich besteht die “nette” Supermarktverkäuferin darauf, dass es keine Toilette gibt, die wir mal kurz benutzen dürfen. Irgendwas ist immer!!

Deshalb versuche ich, meinen Tag so rechtzeitig zu beenden, dass ich noch kurz in den Supermarkt fahren kann, BEVOR ich die Kinder abhole. Oder ich fahre noch mal los, wenn die Kids im Bett sind, weil der Laden neuerdings bis 22 Uhr geöffnet hat und nehme in Kauf, dass vielleicht nicht mehr genau der Käse da ist, den ich eigentlich wollte. Und vor allem plane ich sämtliche Mahlzeiten der kommenden Woche am Sonntag davor. Auf diese Weise gehe ich maximal zwei Mal einkaufen und das nimmt mir nicht nur Stress und spart Zeit, sondern auch noch Geld.

Wenn du es aber nicht vermeiden kannst, deine Kinder mitzunehmen, hier ein paar Tipps, die bei uns auch wirklich geholfen haben:

1. Bloß kein Hunger!

Die Kinder sollten nicht hungrig sein, sonst wird die Quengelei nur noch größer! Zur Not bringe einfach einen Snack mit, den sie im Supermarkt essen können. Leider haben viele Läden nämlich etwas dagegen, wenn man die Ware schon öffnet und dann später bezahlt.

2. Lass die Kinder helfen

Mache eine Einkaufsliste mit allem, was “okay ist” für die Kinder, die schon lesen können oder auch eine Mini-Liste mit Bildern für Noch-Nicht-Leser! Was ich mit “okay” meine?  Letztlich bestimmst das du, denn vielleicht macht es dir ja nichts aus, wenn dein Kind hörbar für Andere quer durch den Supermarkt schreit “Mamaaaa, sind das die komischen Tampons, die du wolltest?” … 🙂

3. Mini-Entertainment, um Langeweile vorzubeugen

Spielt doch zum Beispiel “Ich sehe was, was du nicht siehst”! Und das sollten nicht grad Schokobons sein, weil dann gleich wieder eine ganz andere Diskussion losgeht … es sei denn, die stehen sowie auf der Liste 😉

4. von vornherein bestimmte Erwartungen klarmachen

Das können sein: “Wir kaufen keine Süßigkeiten, aber du kannst dir deinen Pausensnack für morgen selber aussuchen” oder “Statt Schokolade, darfst du dir heute eine Kinderzeitschrift aussuchen”!

5. vorher auf die Toilette gehen

Um genau solche Probleme zu vermeiden, die wir öfter hatten. Oder im Zweifel einen Supermarkt aussuchen, der eine Toilette hat, das gibt’s erfreulicherweise auch immer öfter!

6. Notfallpaket dabeihaben

je nach Alter sicherheitshalber einpacken: Schnuller, Lieblingsplüschi etc.

7. Belohnung in Aussicht stellen

Wenn es dieses Mal beim Einkauf kein Drama gibt, also alles relativ ruhig abläuft, darf dein Kind etwas Besonderes: sich wie grad schon vorgeschlagen den Snack für die Schule selber aussuchen oder später 10 Minuten mehr Fernsehen – so ist vor allem die Langeweile besser zu überstehen!

8. Schlaue Einkaufsliste

Du denkst vielleicht, ich spinne jetzt völlig, aber ich mache immer zwei Einkauflisten: eine, auf die erst mal alles drauf kommt, was wir brauchen und dann die “echte”, in der ich alles in etwa in die Reihenfolge setze, die ich im Supermarkt antreffe.
Das spart mir richtig viel Zeit mit der Sucherei von Dingen und macht es fast unmöglich, irgendwas zu übersehen und so später noch mal los zu müssen! Probier’s mal aus, das macht einen riesigen Unterschied, versprochen!
Ist der Supermarkt, in den du später musst, noch unbekannt? Dann versuch wenigstens,  “artverwandte Gruppen” zu staffeln. Also Obst und Gemüse, Milchprodukte, Aufschnitt etc.

Haben die die Ideen gefallen? Wir wär’s denn dann, wenn du zu uns “wellmums” in den Club kommst? Dort bekommst du diese inspirierenden Blogposts jede Woche ganz bequem in dein Postfach geliefert und zudem noch ein paar Extras, die ich hier auf der Website nicht teile. Diese Woche gab’s zum Beispiel ein paar weitere Tipps , die nicht die Kids, sondern dich ganz persönlich betreffen, um den Einkauf entspannter zu machen. Und nächste Woche? Lass’ dich überraschen, du wirst es dann in deinen Mails finden 🙂 Als Dankeschön schicke ich dir auch meinen Guide für einen entspannten Morgen! Hier geht’s lang:

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Geteilte Freude ist doppelte Freude:

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